→Urban Vertical Green 2.0

In den Städ­ten wird es welt­weit immer hei­ßer. Wir suchen nach Mög­lich­kei­ten um die Erhit­zung von Städ­ten zu ver­min­dern. Auf­grund der dich­ten Bebau­ung von Städ­ten und dem damit ein­her­ge­hen­den hohen Ver­sie­ge­lungs­grad sind gera­de Bau­werks­be­grü­nun­gen ein effi­zi­en­tes Mit­tel um Städ­te zu Küh­len. In Bezug auf eine Ver­bes­se­rung des Mikro­kli­mas im boden­na­hen Bereich vor allem Fas­sa­den­be­grü­nun­gen.

Neben einer Ver­bes­se­rung des Mikro­kli­mas haben Fas­sa­den­be­grü­nun­gen noch vie­le wei­te­re posi­ti­ve Wir­kun­gen auf das städ­ti­sche Umfeld wie zum Bei­spiel Wär­me­däm­mung, Lärm­min­de­rung, Lebens­raum für Wild­tie­re, ästhe­ti­scher Aspekt, Auf­wer­tung und Schutz der Bau­sub­stanz oder Schad­stoff­fil­ter.

Das The­ma Fas­sa­den­be­grü­nung ist dabei nichts Neu­es – der Bewuchs von Gebäu­den mit Efeu wur­de etwa bereits in der Anti­ke ange­wandt.  Es gibt heu­te ver­schie­de­ne Arten von Fas­sa­den­be­grü­nun­gen – boden­ge­bun­de­ne, sowie fas­sa­den­ge­bun­de­ne. Doch was bei­de Sys­te­me ver­eint, ist eine im Ver­gleich mit der Dach­be­grü­nung der­zeit noch ver­hält­nis­mä­ßig sel­te­ne Anwen­dung im städ­ti­schen Bereich.

 

     

    Ver­mut­lich wird sich in den nächs­ten Jah­ren die Bau­ord­nung in vie­len Groß­städ­ten, hin zu einer For­cie­rung von Bau­werks­be­grü­nun­gen ver­än­dern.

    Gera­de bei Fas­sa­den­be­grü­nung gibt es eine Viel­zahl von betrof­fe­nen Sta­ke­hol­dern, die im Rah­men einer Errich­tung betrof­fen bzw. mit­ein­be­zo­gen wer­den. Doch was ver­eint oder trennt die unter­schied­li­chen Inter­es­sens­grup­pen? Was sind gemein­sa­me Anknüp­fungs­punk­te und wie kön­nen mög­li­che Kon­flikt­punk­te ent­schärft und gelöst wer­den?

    Um die­se und wei­te­re Fra­gen zu beant­wor­ten, wird unter Ver­wen­dung eines trans-dis­zi­pli­nä­ren, co-crea­ti­on und sta­ke­hol­der-basier­ten Aus­tausch im Rah­men der UNIC ein Work­shop statt­fin­den, der unter­schied­li­che Sta­ke­hol­der zusam­men an einen Tisch bringt und einem Aus­tausch, Iden­ti­fi­zie­ren der unter­schied­li­chen Stand­punk­te und Pro­blem­lö­sung dient.

    Daten

     

    • Bewer­bungs­pha­se für Pro­jekt­in­itia­ti­ven: 01.12.2019 – 06.03.2020
    • Ear­ly Bird Tickets: 01.01.2020 – 31.01.2020
    • Been­di­gung des Über­prü­fungs­ver­fah­rens für Pro­jekt­in­itia­ti­ven: 15.03.2020
    • Regu­lä­rer Ticket­ver­kauf: 01.02.2020 – 10.04.2020
    • Kon­gress: 16–17.04.2020
    Die Fragestellungen:
    • Wel­che Sta­ke­hol­der sind von Fas­sa­den­be­grü­nun­gen betrof­fen?
    • Wel­che Vor­be­hal­te und Beden­ken gibt es gegen­über Fas­sa­den­be­grü­nun­gen?
    • Was sind die Haupt­grün­de eines bis dato noch ver­hält­nis­mä­ßig sel­te­nen Ein­satz von Fas­sa­den­be­grü­nun­gen im urba­nen Raum?
    • Wel­che Eigen­schaf­ten müs­sen Fas­sa­den­be­grü­nun­gen auf­wei­sen, um einen höhe­ren Grad an Akzep­tanz zu erfah­ren?
    • Wel­che Inten­si­tät an Fas­sa­den­be­grü­nung emp­fin­den die unter­schied­li­chen Sta­ke­hol­der als pas­send?
    • Was kann unter­nom­men wer­den, um Fas­sa­den­be­grü­nun­gen im urba­nen Raum stär­ker zu for­cie­ren und zu imple­men­tie­ren?
    • Wel­chen Ein­fluss haben unter­schied­li­che Desi­gn­qua­li­tä­ten von Fas­sa­den­be­grü­nun­gen auf die Akzep­tanz der ver­schie­de­nen Sta­ke­hol­der?
    • Wel­che mög­li­chen (non-)profit Busi­ness­mo­del­le kön­nen für einen erleich­ter­ten Ein­satz von Fas­sa­den­be­grü­nun­gen in der Stadt ent­wi­ckelt wer­den.

     

     

       

      Gesucht wird:

      Für das Pro­jekt „Urban Ver­ti­cal Green 2.0″ suchen wir maxi­mal 20 TeilnehmerInnen/Stakeholder aller Art,
      die zum Erkennt­nis­ge­winn bei­tra­gen kön­nen und wol­len.

        Green4Cities Ltd.
        Phone +43 676 330 28 04
        Plenergasse 1 Top 5, 1180 Vienna
        Austria • Europe
        welcome@unic.network
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