CoolingDown the MuseumsQuartier (MQ)

Das Muse­um­sQuarti­er Wien ist ein beliebter Tre­ff­punkt für Kul­turschaf­fende, kreative Start-Up UnternehmerIn­nen, Kün­st­lerIn­nen, Wiener­In­nen sowie BesucherIn­nen aus aller Welt.  Ein Ort der Begeg­nung. Das Are­al ist rund um die Uhr zugänglich, es gibt keine Schranken und keine Bar­ri­eren. Die welt­bekan­nten MQ-Möbel in den Höfen laden ein zum Ver­weilen, Entspan­nen und Plaud­ern. Durch die Men­schen, die einan­der hier begeg­nen, entste­ht ein Kli­ma der Weltof­fen­heit und Kreativ­ität. Das Museums­Quartier Wien ist ein Kun­straum, ein Schaf­fen­sraum, ein Leben­sraum.

Dieser Leben­sraum ste­ht daher auch mit sich verän­dern­den Rah­menbe­din­gun­gen im Aus­tausch. Der Kli­mawan­del ist eine solche sich ändernde Rah­menbe­din­gung. Er wirkt sich nicht nur auf die gesamte Stadt Wien aus, son­dern genau­so auch auf das Are­al des MQs. Ins­beson­dere im Hochsom­mer ist das sehr deut­lich zu spüren. Die vie­len ver­siegel­ten Flächen nehmen die Wärme stark auf und spe­ich­ern sie. Durch die Hof­si­t­u­a­tion bleibt die Wärme zudem leichter erhal­ten und die Nachtabküh­lung ist geringer.

Um diesen Verän­derun­gen im Geiste des Kul­tur­areals Rech­nung zu tra­gen, möchte das Muse­um­sQuarti­er Wien daher die Pro­jek­tini­tia­tive „Cool­ing down the MQ“ der UNIC Plat­tform zur Ver­fü­gung stellen. Das Ziel ist es die gefühlte Tem­per­atur in den Innen­höfen des Muse­um­sQuarti­er Wien um bis zu 15° Cel­sius im Ver­gle­ich zu derzeit­i­gen Hitzepe­ri­o­den zu senken.

 

Dies soll mit­tels mobil­er grün­er Ele­mente wie Bäu­men oder anderen Pflanzen sowie Beschat­tungs- und Vernebelungse­le­menten erre­icht wer­den, die dem Kul­tur­areal auch gerecht wer­den.

Die Frei­flächen im MQ haben jedoch sehr spezielle Her­aus­forderun­gen, die ein solch­es Vorhaben grund­sät­zlich erschw­eren. Das Are­al und die im MQ ansäs­si­gen Insti­tu­tio­nen sind ganzjährig geöffnet, die Frei­flächen täglich 24h frei zugänglich. Neben den BesucherIn­nen der Museen, Kul­turein­rich­tun­gen und Gas­tronomie, find­en ganzjährig auch in den Höfen des MQ unter­schiedlich­ste Ver­anstal­tun­gen statt. Es find­en Lesun­gen, Filmvor­führun­gen, Konz­erte, The­ater- und Kun­st­per­for­mances, Kinderkul­tur­fes­ti­val von kleinen Ver­anstal­tun­gen bis zu Großver­anstal­tun­gen mit mehreren tausend BesucherIn­nen statt. Die Höfe des Muse­um­sQuarti­er sind daher einem ständi­gen Wan­del unter­wor­fen und müssen sich den vielfälti­gen Aktiv­itäten adap­tieren.

Dazu kommt, dass die Gebäudesub­stanz unter Denkmalschutz ste­ht, also der Charak­ter des Gesamter­schei­n­ungs­bildes nicht verän­dert wer­den soll.Eine sig­nifikante Küh­lung des MQ-Are­als mit­tels grün­er und blauer Infra­struk­tur muss sich daher diesen Anforderun­gen stellen. Was hohe kreative aber auch tech­nis­che Her­aus­forderun­gen an Pla­nungslö­sun­gen solch­er Cool­ing­Down Oasen stellt.  Ziel ist, mit natur­basierten Lösun­gen Som­mer­frische ins Muse­um­sQuarti­er Wien zu holen. 

Die Fragestellungen:
  • Cool down the MQ – Welchen Pla­nungs-und Gestal­tungslö­sung kann die (gefühlte) Tem­per­atur mit Hil­fe von Begrü­nungs-Beschat­tungs-und Vernebelungslö­sun­gen um bis zu 15 Grad an heißen Som­merta­gen senken?
  • Welche mobilen, tech­nis­chen und prak­tisch nutzbare Ele­mente kön­nen oder müssen für dieses Vorhaben entwick­elt wer­den?
  • Wo auf dem Are­al befind­en sich die stärk­sten Hitzespots, und welch­er schrit­tweis­er Aus­bau­plan für Cool­ing­Down Oasen kann emp­fohlen wer­den?
  • Kön­nen Erken­nt­nisse über die Begrü­nung dieser his­torischen und hochfre­quent genutzten Frei­fläche für andere ver­gle­ich­bare Areale in anderen Gebi­eten und Städten genutzt wer­den?
  • Welche – auch alter­na­tive —  Finanzierung­sop­tio­nen sind im Rah­men eines schrit­tweisen Aus­bau­plans denkbar?

Gesucht wird:

Für das Pro­jekt „Cool­ing down the MQ“ suchen wir max­i­mal 20 Teil­nehmerIn­nen mit fol­gen­dem Back­ground:

 

  • Architek­tur
  • Kul­turschaf­fende
  • Land­schaft­sar­chitek­tur
  • Zivil­tech­niker
  • Raum­pla­nung
  • Stadtver­wal­tung
  • Experten für Finanzierung­sop­tio­nen

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