Der Kongress

Der Kon­gress wird von Green4Cities, dem inter­na­tio­na­len Kom­pe­tenz­zen­trum für urba­ne grü­ne Infra­struk­tur und der Uni­ver­si­tät für Boden­kul­tur Wien initi­iert und ver­an­stal­tet. Wir beschäf­ti­gen uns schon seit Jah­ren mit der Fra­ge, wie grü­ne Infra­struk­tur unse­re Städ­te zukunfts­si­cher, kli­ma­fit und lebens­wer­ter machen kann – der Kon­gress soll der Beant­wor­tung die­ser Fra­ge die­nen.

In den letz­ten Jah­ren hat sich sowohl tech­nisch als auch poli­tisch sehr viel getan. Die rea­le Umset­zung muss jedoch viel radi­ka­ler, schnel­ler und muti­ger pas­sie­ren als dies zur Zeit der Fall ist, uns das im Zusam­men­wir­ken aller rele­van­ten Akteu­re.

In ein­füh­ren­den Key Note Lec­tures, die allen Teilnehmer*Innen einen the­ma­ti­schen Gesamt­über­blick ver­schaf­fen, fokus­siert sich der Kern der Kon­fe­renz auf die Aus­ar­bei­tung und Initi­ie­rung von Pro­jekt­in­itia­ti­ven zu „Real Life Cases“ – vom Pro­jekt­de­sign bis hin zur Finan­zie­rung.

Gemein­sam mit ande­ren Kongressteilnehmer*innen aus ganz Euro­pa und dar­über hin­aus, sol­len Initia­ti­ven am Kon­gress zur Aus­ar­bei­tung zur Ver­fü­gung ste­hen. So kön­nen sich ver­schie­de­ne Per­so­nen aus unter­schied­li­chen Bran­chen und Län­dern zur Pro­jekt­be­ar­bei­tung im Vor­feld der Kon­fe­renz dafür anmel­den.

Auch ver­rück­te, radi­ka­le oder ganz neue Ide­en sol­len so zu einem umsetz­ba­ren Pro­jekt­de­sign füh­ren. In einem Abschluss­work­shop vor dem gesam­ten Kon­fe­renz­ple­num wer­den die Pro­jekt­de­signs gepitcht und ein feed­back ein­ge­holt. Im Anschluss an die offi­zi­el­le Kon­fe­renz kann bei einem Fare Well Cof­fee noch näher auf die Pro­jek­te ein­ge­gan­gen, und wei­te­res Feed­back ein­ge­holt wer­den.

Eigene Projektinitiativen einreichen

Arbei­ten Sie in einer Stadt­ver­wal­tung? Sind sie Pla­ner? Bau­trä­ger? Wis­sen­schaft­ler? Oder beschäf­ti­gen Sie sich auf sonst eine Wei­se mit dem The­ma grü­ne Infra­struk­tur und Stadt?

Haben Sie ein Pro­blem, dass sie immer schon lösen oder zumin­dest bear­bei­ten woll­ten? Und wol­len Sie die Pro­blem­lö­sung mit einem neu­en und brei­ten Sta­ke­hol­der­kreis neu den­ken, neu lösen und so radi­kal wie mög­lich umset­zen? Dann rei­chen Sie eine Pro­jekt­skiz­ze ein ( max. 2.000 Zei­chen), die dazu­ge­hö­ri­ge Fra­ge­stel­lung (1 Haupt­fra­ge, max. 5 Sub­fra­ge­stel­lun­gen) ein Foto/Visualisierung/Flowchart sowie die Per­so­nen­grup­pen (Bran­chen) die Sie für not­wen­dig erach­ten um eine neu­ar­ti­ge Bear­bei­tung zu gewähr­leis­ten.

Die Pro­jekt­in­itia­ti­ven wer­den von einer inter­na­tio­na­len Jury nach bestimm­ten Kri­te­ri­en nach Punk­ten bewer­tet und im Anschluss für die Kon­fe­renz und die Anmel­dung dazu frei­ge­ge­ben. Von der maxi­mal erreich­ba­ren Punk­te­zahl müs­sen min­des­tens 50% erreicht wer­den. Ins­ge­samt ist geplant, bis zu 10 Pro­jekt­in­itia­ti­ven auf der Kon­fe­renz zu bear­bei­ten. Die Frei­ga­be erfolgt nach Rei­hung der Punk­te­zahl. Soll­te es bei man­chem Ein­rei­chun­gen zu einem Punk­te­gleich­stand kom­men, so ent­schei­det die Jury­sit­zung die fina­le Rei­hung.

Jury & Kriterien

Die ein­ge­reich­ten Pro­jekt­in­itia­ti­ven wer­den vor­ab von einer Jury beur­teilt. Die­se Beur­tei­lung erfolgt nach fünf Kri­te­ri­en, nach denen die Pro­jek­te auf einer Ska­la von eins bis zehn beur­teilt wer­den.

 

  • Umsetz­bar­keit: Es besteht bereits sehr viel Wis­sen über die Mach­bar­keit von urba­ner Begrü­nung, auch in tech­nisch schwie­ri­gen Situa­tio­nen. Jedoch berei­tet die Umsetz­bar­keit vie­ler Pro­jek­te gro­ße Pro­ble­me, wäh­rend gleich­zei­tig ein hoher Zeit­druck herrscht. Jede Pro­jekt­in­itia­ti­ve wird daher nach ihrer prak­ti­schen und zeit­li­chen Umsetz­bar­keit inner­halb der nächs­ten 1 bis 3 Jah­re bewer­tet.
  • Wirk­sam­keit: Auch die Wirk­sam­keit jeder Pro­jekt­in­itia­ti­ve hin­sicht­lich ihrer stadt­kli­ma­to­lo­gi­schen Wirk­sam­keit wird beur­teilt.
  • Ska­lier­bar­keit: Sind Pro­jekt­in­itia­ti­ven tech­nisch, sozio-öko­no­misch und recht­lich ska­lier­bar, ist ihre schnel­le Umset­zung wahr­schein­li­cher und leich­ter durch­zu­set­zen. Jede Pro­jekt­in­itia­ti­ve wird daher nach der poten­ti­el­len Ska­lier­bar­keit in einem nahen Zeit­raum (von bis zu 5 Jah­ren) bewer­tet.

 

  • Inno­va­ti­ons­cha­rak­ter: Damit bezie­hen wir uns einer­seits auf die Umset­zungs­kraft der Ini­ta­ti­ve, ande­rer­seits auf Berei­che wie Orga­ni­sa­ti­on, Dienst­leis­tung oder Pro­dukt­de­sign – sie alle sol­len über den bis­he­ri­gen Sta­te of Art hin­aus­ge­hen.
  • Finan­zier­bar­keit: Jede Pro­jekt­in­itia­ti­ve soll einen „Real Life Case“ dar­stel­len, die mit dem Ziel der Fin­dung eines kon­kre­ten Pro­jekt­de­signs ein­ge­reicht wird. Wer­den Finan­zie­rungs­op­tio­nen in der Ein­rei­chung bereits ange­dacht, so wer­den die­se von der Jury bewer­tet. Ist das nicht der Fall, wird die Initia­ti­ve von Finanzexpert*innen hin­sicht­lich ihrer Finan­zie­rungs­op­tio­nen beur­teilt. Jeden­falls ist das Ziel, dass das Pro­jekt auch aus finan­zi­el­ler Sicht rasch umsetz­bar ist.

Die Jury selbst besteht aus acht Per­so­nen, mit jeweils zwei aus den Berei­chen Entre­pre­neurship, Wis­sen­schaft, Stadt­ver­wal­tung und Wirt­schaft. Ihre Namen wer­den dem­nächst hier ver­öf­fent­licht.

Team
Dipl-Ing. Doris Schnepf

Dipl-Ing. Doris Schnepf

Green4Cities, Geschäfts­füh­re­rin und Co-Foun­der

Prof. Dipl-Ing. Dr. Rosemarie Stangl

Prof. Dipl-Ing. Dr. Rosemarie Stangl

Boku, Lei­te­rin Insti­tut für Inge­nieur­bio­lo­gie und Land­schafts­bau

Oliver Weiss

Oliver Weiss

Green4cities, Kon­gress Orga­ni­sa­tor

Andrea Wieser

Andrea Wieser

Green4cities, Kon­gress Orga­ni­sa­to­rin

Walter Kneitschel

Walter Kneitschel

DKT, Public Rela­ti­ons

Mario Simon

Mario Simon

Stu­dio MS, Gra­fik­de­sign

Maximilian Simon

Maximilian Simon

Stu­dio MS, Web­de­ve­lop­ment

Green4Cities Ltd.
Phone +43 676 330 28 04
Plenergasse 1 Top 5, 1180 Vienna
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